Rouven Bergande berichtet aus Golden

Mein halbes Jahr in Golden, einer Kleinstadt in den kanadischen Rocky Mountains war für mich bis jetzt die beste Zeit meines Lebens.

 

Golden ist hat ca. 6000 Einwohnern und ist umringt von einer wunderschöner Natur. Bekannt ist Golden vor allem durch sein weltberühmtes Skigebiet "Kicking Horse". Es gibt eine High School, zwei bis drei Supermärkte, eine kleine Ladenstraße und einige Restaurants. Die Menschen dort sind alle sehr nett und entgegenkommend.

Mein Flug ging von Hamburg über München und Vancouver nach Calgary dauerte ca. 15 Stunden. Die ganze Reise über wurden wir von einer Mitarbeiterin von Give begleitet. Anschließend wurden wir aus Calgary von einer Chauffeurin des RMISP abgeholt und zu unseren Gastfamilien gefahren. 

Meine Gastfamilie waren Jennifer und Dwayn  Isaac sowie ihre Kinder Natasha (16) und Ryan (15).  Ich habe mich bei Ihnen wirklich sehr wohl gefühlt. Mit meinem Gastvater bin ich oft fischen gegangen und mit meinem Gastbruder haben wir Freunde besucht. An Feiertagen wie z.B. Thanks Giving oder Weihnachten sind wir zu den Großeltern gefahren und haben dort gefeiert, was immer viel Spaß gemacht hat.

Meine Gastfamilie lebt in einem Haus, das nur etwa 1km von der Schule entfernt ist.  Das war sehr praktisch, den ich konnte immer zu Fuß in die Schule gehen. Am ersten Tag der Schule wurden wir mit allen Gastschülern aus allen drei Städten des Rocky Mountain International Student Program (RMISP) SP zusammen auf eine Versammlung willkommen geheißen und haben noch mal  besprochen, worauf wir achten sollten.  Außerdem konnte man dort die anderen Gastschüler kennenlernen und neue Freundschaften schließen.

In Kanada macht die Schule Spaß. Wirklich. Es gibt in Golden die Möglichkeit sich fünf von vielen angebotenen Kursen für ein Halbjahr auszusuchen. Akademische Kurse sind dabei für deutsche Schüler eher uninteressant. Dafür sind Kurse wie Outdoor Education, in welchem man Ausflüge in ganz British Columbia unternimmt oder Woodwork also Holzbasteln sehr viel interessanter.

Ich wählte Französich, Calculus, Woodwork, Outdoor Education und Automechanik.  Sport bekommt man sowieso. In diesen Kursen als auch von dem RMISP bekommt man viele Ausflüge angeboten. Diese empfehle ich unbedingt mitzumachen, da die Gelegenheit sich wahrscheinlich so bald nicht mehr ergeben wird und man als Austauschschüler fast alles umsonst bekommt. Wir waren zusammen mit der Schule und dem RMISP  Fels- und Eisklettern, Langlaufski fahren, Skifahren, Paintball spielen, Riverraften und Hundeschlittenfahren. Auch Städtetouren nach Calgary hatten wir unternommen.

In unserer Freizeit sind wir oft auf lokale Hockey Spiele oder Skifahren gegangen. (Austauchschüler haben eine Saisonskikarte zu einem Rabatt bekommen).

Rouven Bergande

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